Die Weissagung des Afrikaners

Klaus Stöhlker

PR Profi Klaus J. Stöhlker

Mein Freund, der alte Afrikaner, welcher mich als zuverlässiger Taxichauffeur einige Male durch Zürich gefahren hatte, verlässt nun die Schweiz. Er, der als junger Musiker in unser Land kam, eine Schweizerin heiratete (oder sie ihn) und mit ihr zwei heute erwachsene Kinder grossgezogen hat, wird nun pensioniert. Mit seiner AHV von tausend Franken kann er in seiner afrikanischen Heimat wie ein reicher Mann leben, einer, der bei uns 10 000.—Franken im Monat verdient. Seine Ehe ist längst geschieden, „kulturell unverträglich, die Schwiegereltern haben mich nie akzeptiert“, sagt er in gutem Züridütsch.

Als ich ihn zum Abschied fragte: „Was halten Sie von der Invasion über das Mittelmeer?“, teilte er mir etwas mit, das man früher als Weissagung bezeichnet hat. Ich gebe diese Weissagung hier weiter:

„Die Afrikaner und Vorderasiaten, die jetzt nach Europa flüchten“, sagt er, „werden Europa überfluten und die europäische Kultur vernichten. Es sind überwiegend Moslems, die nur auf den Koran und ihre islamischen Führer vertrauen. Sie lieben Europa nicht, auch wenn sie viele Jahre hier gelebt haben.“ Nicht anders seien die Iraker, Syrer oder die Iraner: freundlich bei jeder Begegnung, aber unter sich ganz anders.

„Die Schweizer“, sagt er setzen auf Vertrauen, „dieses Wort gibt es in Afrika und im Islam nicht.“ Als Afrikaner arbeitet man, sofern man muss, nur für den Tag, denkt nicht an morgen oder die Zukunft. Deshalb verlangen Afrikaner immer etwas, geben aber nichts zurück. Zürich, meint er, sei extrem gefährdet. Es würden zwei kleine Gruppen von Moslems genügen, um die Stadt zu zerstören. Wir Schweizer seien auf solche Situationen nicht vorbereitet.

Der alte Mann, noch immer jugendlich, freundlich lächelnd, wird nun heimkehren nach Afrika. Immer hat er Geld zu seiner Familie nach Hause gesandt, weil man dies dort von ihm erwartete. „Jetzt“, sagt er, „werde ich allen sagen, ich bin pensioniert und kann nichts mehr geben.“

Der afro-europäische Bootsverkehr über das Mittelmeer, immer nur von Süden nach Norden, wird heute im Stil von Reisebüros betrieben, die feste Tarife anbieten. Die Europäer haben ein schlechtes Gewissen, die Afrikaner so wenig wie die Menschen Vorderasiens. In einer Generation wird die Zahl der Christen weltweit, wie heute, bei gut 30% der Menschheit bleiben; auch die Hindu und Juden werden an Zahl stagnieren. Aber die Zahl der Moslems wird von gut von gut 20% auf 30% ansteigen. Weil sie viele Kinder haben, wird diese Religion am raschesten von allen wachsen. Und unsere Atheisten werden ohnehin keinen Beitrag leisten.

Mein alter, freundlicher Taxifahrer weiss mehr als viele unserer Politiker. Er kennt das Schweizer Volk besser als dies bei der „élite politique“ in Bern der Fall ist, denn er kennt nicht nur uns Schweizer, sondern auch viele der zwei Millionen Ausländer. Ich glaube seiner Weissagung.

*Klaus J. Stöhlker ist Unternehmensberater für Öffentlichkeitsbildung in Zollikon/ZH

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Über Klaus J. S.

Als Doyen der Schweizer PR-Branche hat Klaus J. Stöhlker die Technik der Kommunikation seit über 30 Jahren bedeutend beeinflusst. Die von ihm gewählten Formulierungen in Geschäftsberichten oder im Krisenmanagement sind vielfach legendär geworden. In Deutschland geboren, hat er nach Führungsfunktionen bei Farner und Wirz 1982 in Zürich die Stöhlker AG gegründet. Sie ist seither eine der erfolgreichsten PR-Agenturen der Schweiz geworden, die heute von seinen beiden Söhnen Fidel und Raoul Stöhlker geleitet wird. Für Stöhlker setzt sich erfolgreiche Kommunikation aus Sachverstand und Energie zusammen. Wenn Spitzenvertreter der Wirtschaft erklären, sie würden weder von Aktionären noch von Kunden oder Medien richtig verstanden, antwortet er: Passen Sie Ihre Botschaft den Zeitbedürfnissen an! Wer sich nicht rasch und schnell in voller Klarheit äussern kann, wird im Wettbewerb zurück fallen. CFO’s trainieren bei Stöhlker, wie man der „hard power“ der Facts die „soft power“ der geschickten Argumentation zur Seite stellt.

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